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Audemars Piguet – die Millenary mit ruhender Sekunde


Als Aushängeschild für das außergewöhnliche Know-how von Audemars Piguet verkörpert die Millenary mit ruhender Sekunde in Rotgold mit ihrem faszinierenden Design aufs Schönste die Tradition der Innovation, wie sie die Uhrmacher aus dem Vallée de Joux so gekonnt pflegen.

Audemars Piguet - die Millenary mit ruhender Sekunde
Millenary
mit ruhender Sekunde

Avantgarde in der Uhrmacherkunst
Von Tourbillon-Uhren über Ewige Kalender und Chronographen bis zu den Minutenrepetitionen setzt sich die Manufaktur Audemars Piguet seit 1875 als Virtuosin der Komplikationsmechanismen durch. Ihre Uhrmacher sind seit Anbeginn auch immer bestrebt, die Grundkomponenten der Uhrwerke zu optimieren, um ihre Ganggenauigkeit und Zuverlässigkeit zu steigern. Dies gilt insbesondere auch für die Hemmung, ein grundlegendes Element der Uhr, dessen Aufgabe es ist, die Schwingungen des Regulierorgans (Unruh-Spiralfeder) in Gang zu halten und zu „zählen“. Inspiriert von einem Mechanismus, den Robert Robin Ende des 18. Jahrhunderts erfand, entwickelte Audemars Piguet ein völlig neues Hemmungssystem, welches die hohe Kraftausbeute einer Hemmung mit direktem Antrieb mit der Sicherheit einer Schweizer Ankerhemmung verbindet. Den Uhrmachern aus Le Brassus ist es gelungen, die Kraftverluste auf der Ebene der „energiehungrigsten“ Komponente des Uhrwerks zu reduzieren, ohne auf neue Materialien (Silizium usw.) zurückzugreifen und ohne die Hebesteine schmieren zu müssen. Dieser bedeutende technische Durchbruch wurde 2006 als Weltpremiere in der Cabinet N° 5 der Kollektion Tradition d’Excellence vorgestellt.

Technische Überlegenheit
Im Vergleich zur üblichen Schweizer Ankerhemmung bietet die Hemmung von Audemars Piguet überlegene technische Charakteristiken:

  • Kein Ölen der Hebesteine bzw. der Ankerhebung: Die besondere Geometrie der Audemars-Piguet-Hemmung macht das Schmieren überflüssig, was die Wartung erleichtert und Fettansammlungen nach dem Verdunsten des Öls vermeidet. Der Traum jedes Uhrmachers!
  • Freie Hemmung mit „leerem Schlag“ bzw. „verlorenem Weg“: Ein einziger Impuls entspricht zwei Halbschwingungen, was Störungen beim Feinstellen verringert und eine hohe Kraftausbeute sicherstellt.
  • Direkter Antrieb auf die Unruh: Die Kraftübertragung erfolgt direkt von der Hemmung auf die Unruh, ohne zwischengeschalteten Anker, was die Energieverluste verringert und die Kraftausbeute steigert.
  • Hohe Kraftausbeute: In einem Uhrwerk mit Schweizer Ankerhemmung absorbiert die Hemmung 70% der Antriebsenergie. Im System von Audemars Piguet sind es nur 50%, was einer beträchtlich gesteigerten Ausbeute im Vergleich zu einem herkömmlichen Uhrwerk entspricht.
  • Ausgezeichnete Schlagresistenz: Die ausgeklügelte Form der verschiedenen Komponenten als Ergebnis zahlreicher Forschungen – vor allem über den Sicherheitsstift („Dard“) – und ihre ultrapräzise Stanzung garantieren optimalen Schutz gegen das „Galoppieren“ oder das „Ausschwingen“ bzw. Aussetzen des Hemmungsrads.
  • Optimale langfristige Stabilität: Die während mehr als fünf Jahren durchgeführten Tests zeigen, dass diese Hemmung über eine ausgezeichnete Funktionsbeständigkeit verfügt.
  • Verbesserte Ganggenauigkeit: Der Isochronismus des Unruh-Spiral-Paars kann durch Verschieben des Ruhepunkts im Vergleich zum Antrieb der Unruh verschoben werden. Da so mechanische Störungen auf der Ebene der Hemmung reduziert werden, steigert dies die Ganggenauigkeit des Uhrwerks.

Mit offenem Herzen
Um die neue Hemmung gebührend zu ehren, kreierte Audemars Piguet eine Uhr mit erstaunlichem Design und einer höchst modernen Architektur, welche die Codes der Hohen Uhrmacherkunst neu erfindet. Dieser kühne Wurf beginnt beim ovalen Millenary-Gehäuse aus Rotgold mit seinen sorgfältig studierten Proportionen. Seine neuartige, elegante, rassige Form wird durch das subtile Wechselspiel von satiniertem Mittelteil und polierter Lünette zusätzlich betont.

Für die Überraschung sorgt jedoch vor allem das vollständig geöffnete Zifferblatt mit seinen exzentrisch angeordneten Anzeigen. Eine dreidimensionale Ästhetik, die schöne Effekte von Überlappungen und Tiefe bereithält. Ein Schauspiel, das ständig in Bewegung ist, belebt von den Schwingungen des Regulierorgans, dem ruckartigen Lauf der ruhenden Sekunde und dem Rotieren der sichtbaren Federhäuser, die abwechselnd die Inschriften „Echappement“ und „Audemars Piguet“ verdecken und freigeben.

Die Manufaktur aus Le Brassus – sie muß eine Künstlerseele haben – spielte auch mit den Werkstoffen und Reliefs, um eine wunderbar harmonische Wirkung zu schaffen: horizontaler Genfer-Streifen-Schliff auf beiden Seiten der Platine im ovalen Zentrum, feine kreisförmige Gravurlinien auf dem Stunden-Minuten-Zifferblatt und ein neuartiges Waffel-Prägemuster auf den beiden Federhäusern. Ergänzt wird diese Dekoration durch die skelettierten Zeiger und gebläuten römischen Ziffern, die wunderbar zu diesem technischen und metallischen Look passen.

Mit schlagendem Herzen
Mit ihrem Regulierorgan, das bei 9 Uhr sämtliche Blicke auf sich zieht, bietet die neue Millenary mit ruhender Sekunde eine lebendige Vorstellung mechanischer Uhrmacherei. Die Starrolle spielt selbstverständlich die neue Hemmung mit den luftigen Ausschnitten ihres Rads, dem Sicherheitsstift mit seiner neuen Form und den Rubin-Paletten. Die Hemmungsaufhängung wurde übrigens gedreht, damit die Hemmung zifferblattseitig zu sehen ist, und die Platine skelettiert, um Einblick in den Mechanismus zu gewähren. Die Sicht auf die große Unruh mit variabler Massenträgheit, die Gewähr für höhere Ganggenauigkeit leistet, und ihre Gewichtsschrauben aus Weißgold für die Feineinstellung ist in der Tat spektakulär.

Audemars Piguet - Hemmung und Unruh-Spiralfeder
Hemmung und Unruh-Spiralfeder

Dem Kennerauge wird auch die neuartige Konstruktion auf der Ebene der Spiralfeder nicht verborgen bleiben. Tatsächlich verfügt das Kaliber 2905 über zwei um 180° gegensätzlich angeordnete Spiralen. Dieses System der doppelten flachen Spiralfeder in Opposition bietet zahlreiche Vorteile. Damit kann nämlich auf die so genannte „Breguet-Endkrümmung“ der Spiralfeder verzichtet werden, die immer sehr schwierig zu formen ist. So können Nachteile vermieden werden, die mit der leicht asymmetrischen Entfaltung der Spiralfeder verbunden sind. Es kompensiert automatisch Fehler bei der Ausgewogenheit der Spiralen und hebt gleichzeitig die Ungenauigkeiten auf, die mit der vertikalen Position der Uhr verbunden sind, ohne deswegen eine so anspruchsvolle Vorrichtung wie das Tourbillon notwendig zu machen. Dank all diesen Besonderheiten kann das Unruh-Spiral-Paar, das mit einer Frequenz von 21 600 Halbschwingungen pro Stunde schwingt, mit größtmöglicher Präzision reguliert werden, woraus auch eine höhere Ganggenauigkeit resultiert.

  • Schmierungsfreie Audemars-Piguet-Hemmung mit besserer Kraftausbeute (7 Tage Gangreserve)
  • Gyromax-Unruh mit großer Massenträgheit für höhere Ganggenauigkeit
  • Zwei um 180° gedrehte Spiralfedern machen die Endkrümmung überflüssig
  • Zifferblatt mit dreidimensionaler Ästhetik
  • Zeitgenössischer geometrischer Stil des Uhrwerks
  • Ruhende Sekunde
  • Arretiermechanismus, um die unerwünschten Drehmomentbereiche der Antriebsfeder zu Eliminieren

Mit gezählten Schritten
Das exzentrisch bei 7 Uhr angeordnete Unterzifferblatt bietet eine weitere technische Exklusivität: die „Seconde morte“ oder ruhende Sekunde. Diese unabhängige Anzeige, die in Sekundenschritten springt, ohne den Gang der Uhr zu stören, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erfunden. Man findet sie häufig in den berühmten Taschenuhr-Chronographen von Audemars Piguet, im Allgemeinen kombiniert mit einer „Seconde foudroyante“ (einem Zeiger, der in einer Sekunde das Zifferblatt umkreist). Die komplizierte Konstruktion der ruhenden Sekunde stellt allein schon eine echte Meisterleistung dar, wenn sie auf das Format einer Armbanduhr verkleinert wird.

In ihrer traditionellen Version erfordert die ruhende Sekunde ein zweites Laufwerk mit eigenem Federhaus. Ihrem Streben nach Innovation getreu, beschlossen die Uhrmacher von Audemars Piguet, neuartige Wege zu gehen, um diese Konstruktion zu vereinfachen und ein Maximum an Antriebskraft einzusparen. Sie klügelten ein System mit zwei übereinander liegenden Sekundenrädern aus, die durch eine Art Differenzial angetrieben werden: Das eine Rad läuft frei und dreht sich kontinuierlich, das zweite ist mit konischen Zähnen ausgestattet und rückt in Sekundenschritten voran. Diese entzückende Prise visueller Zauberei erweckt den Eindruck, das gesamte Uhrwerk bewege sich in Sekundenschritten.

Mit voller Kraft
Die Millenary mit ruhender Sekunde brilliert nicht nur mit ihrer Präzision. Sie zeichnet sich auch durch ihre beeindruckende Ausdauer aus. Das neue Kaliber 2905 mit Handaufzug verfügt nämlich über eine Gangreserve von 7 Tagen (168 Stunden). Um eine derart hohe Autonomie gewährleisten zu können, stattete Audemars Piguet die Uhr mit zwei großformatigen Federhäusern aus, ergänzt durch eine Blockiervorrichtung, die optimale Leistungen sicherstellt. Dank ihrer kumulierten Länge und sorgfältig studierten Geometrie bieten die beiden in Serie geschalteten Federhäuser sogar eine Gangreserve von 9 Tagen (216 Stunden).

Doch die von der Antriebsfeder ausgehende Kraft ist nicht von optimaler Qualität und Konstanz, wenn die Feder voll angespannt oder annähernd entspannt ist. Die Uhrmacher von Audemars Piguet entwickelten deshalb ein Blockiersystem, das die Nutzung der ersten Federhausdrehungen (1. Tag der Gangreserve) ebenso verhindert wie jene kurz vor Schluss (9. Tag). Das Ergebnis ist eine Gangreserve von 7 Tagen, in denen über die gesamte Dauer aussergewöhnliche Leistungen garantiert werden können.

Bis zur Perfektion
Das neue Kaliber Audemars Piguet 2905 mit Handaufzug ist ein ovales Formuhrwerk, das aus 233 Einzelteilen besteht. Es ist abgeleitet vom Kaliber 2899, welches die Uhr Cabinet N° 5 der Kollektion Tradition d’Excellence antreibt. Neben seinen technischen Besonderheiten, vor allem der Audemars-Piguet-Hemmung, zeichnet es sich durch die Sorgfalt aus, die der Form der Einzelteile und ihrer Endbearbeitung zuteil wurde. Sämtliche Komponenten sind vollständig von Hand bearbeitet, und zwar nach größter Tradition der Hohen Uhrmacherkunst mit Anglieren, Polieren und, je nach Fall, mit Genfer-Streifen-Schliff oder Perlieren.

Diese Detailsorgfalt findet sich auch auf der Rückseite der Uhr wieder. Der Saphirglasboden rückt die beiden Federhäuser ins Rampenlicht, dies vor einem überaus zeitgemäßen geometrischen Dekor, der sowohl die Sperrräder als auch die Rubin-Lagersteine offenbart. Ein wahres Ballett von Sonnen, Sternen und Satelliten vor dem Hintergrund eines horizontalen Musters im Genfer-Streifen-Schliff.
Gemäß den Regeln der Hohen Uhrmacherkunst sind die Dreipunkt-Befestigungsschrauben durch einen Kreis verbunden, da ihre Windung gegenläufig ist. Aus Gründen der Harmonie wurde dieser Dekor mit drei Punkten und Kreisen im Zentrum der Federhäuser wieder aufgenommen, ergänzt durch einen Sonnenschliff. Die Millenary mit ruhender Sekunde wird mit einem eleganten, handgenähten Armband aus feinstem Alligatorleder ausgeliefert, das mit einer AP-Faltschließe aus Rotgold ausgestattet ist. (Quelle/Fotos: Audemars Piguet Presse)



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