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Manero Tribute to MaBu von Carf F. Bucherer


Manero Tribute to MaBu. Ein exklusiver Chronograph mit dem Original-Handaufzugskaliber Valjoux 92 zu Ehren von Max Bucherer (1883–1974), dem Bohemien der Familie und Bruder von Carl Friedrich Bucherer.

Manero Tribute to MaBu von Carf F. Bucherer
Manero Tribute to MaBu
von Carf F. Bucherer

Die Manero Tribute to MaBu zeichnet sich durch ihr komplett restauriertes Originalwerk, ein Valjoux 92 aus den frühen 50er Jahren, aus. Mit dieser Uhr schafft Carl F. Bucherer einen Zeitmesser, der jedes Sammlerherz höher schlagen lässt. Die Auflage ist auf 100 Exemplare limitiert.

Die Bezeichnung «Valjoux», als Namenskürzel der Region Vallée de Joux, tauchte 1929 erstmals auf. In diesem abgeschiedenen, rund 1000 m hoch gelegenen Tal, werden seit 1895 feinste Uhrwerke entwickelt und produziert. Im Jahre 1950 verliessen die ersten Handaufzugskaliber mit Chronographen-Funktion das Tal. Als Spitzenprodukt besitzt das Valjoux 92 selbstverständlich ein Schaltrad, eine horizontale Räderkupplung sowie einen 30-Minuten-Zähler. Es verfügt über einen Durchmesser von 13 Linien oder umgerechnet 29,5 Millimetern und einer Höhe von gerade einmal knapp sechs Millimeter.

Grundsätzlich verkörpern Chronographen überlieferter Bauweise, zu denen auch das Kaliber Valjoux 92 gehört, eine konstruktive Einheit von Uhr- und Schaltwerk. Ersteres liefert Antrieb und Zeittakt zugleich. Letztgenanntes lässt sich beim Betätigen des Chronographen-Startdrückers mit dem Uhrwerk koppeln.

Beim Valjoux 92 rückt zunächst das klassische Schaltrad mit insgesamt sieben Säulen ins Blickfeld. Jede Betätigung eines der beiden Drücker bewegt es um einen exakt definierten Winkel im Uhrzeigersinn weiter. Kommt das Ende einer Schaltwippe auf einer Säule zu liegen, wird es durch diese angehoben.
Fällt es hingegen zwischen zwei Säulen, sorgt leichter Federdruck für eine Absenkung. Dieser intelligente Wechsel zwischen «null» und «eins» lässt sich irgendwie mit moderner Computer-Elektronik vergleichen. Er bewirkt, dass der Chronographenzeiger losläuft, anhält oder wieder in seine Ausgangsposition springt.

Nicht minder wichtig ist die horizontal angeordnete und damit bestens beobachtbare Räderkupplung des Kalibers Valjoux 92. Per Knopfdruck verbindet sie das Uhr- mit dem Chronographenwerk. Eine erneute Betätigung des gleichen Drückers trennt die beiden wieder. Dieses Prozedere lässt sich beliebig oft wiederholen und gestattet auf diese Weise sogenannte Additionsstoppungen. Erst der Nullstelldrücker beendet eine chronographische Messung. Weil die grosse Glucydur-Schraubenunruh stündlich präzise 18.000 Halbschwingungen vollzieht oder – mit anderen Worten- eine Frequenz von 2,5 Hertz besitzt, stoppt dieses feine Uhrwerk auf die Fünftelsekunde genau.

Carl F. Bucherer konnte aus schmalen Restbeständen noch 100 Exemplare ergattern, welche einen aufwendigen Veredelungsprozess durchliefen und sich nun durch rotvergoldete Oberflächen der Platine, Brücken und Kloben, manuell aufgebrachte Perlagen und Genfer Streifen, dazu eine sorgfältige Kantenbrechung, Politur sowie Satinierung vieler Stahlteile auszeichnen. Sichtbar ist das Werk durch den Saphir-Glasboden eines eleganten Rotgoldgehäuses. Um der Tradition gerecht zu werden haben die Designer von Carl F. Bucherer ein hochbombiertes Saphirglas gewählt und die fünf Zeiger drehen sich vor einem stilgerechten ebenfalls bombierten und aufwendig erstelltem Zifferblatt aus massivem Sterlingsilber.

Eine Vintage-Uhr zu Ehren von Max Bucherer (1883–1974)
Max Bucherer war der jüngste Bruder von Carl Friedrich Bucherer, der 1888 den Grundstein für die Bucherer-Gruppe legte. Als jüngstes von neun Geschwistern schlug er eine künstlerische Laufbahn ein, die ihn auch mit Hermann Hesse zusammenbrachte. Sein Gesamtwerk kam zwischen 1963 und 1966 zur
Geltung. Liebhabern und Kritikern hat es vor allem seine 1960 einsetzende Periode angetan.

Manero Tribute to MaBu von Carf F. Bucherer
Manero Tribute to MaBu von Carf F. Bucherer

Mabu, wie ihn seine Freunde nannten, absolvierte in München ein Grafikstudium um anschliessend nach Paris zu ziehen. Paris um 1900 verströmte Aufbruchstimmung und lockte Freigeister aus aller Welt an die lärmigen Tische seiner Bistros. Dieser Energie konnte auch Max nicht widerstehen und streifte
als Neunzehnjähriger durch die Gassen von Paris und ist gleichermassen fasziniert wie irritiert vom kunterbunten Treibhaus künstlerischer Vielfalt. Immer öfter suchte Mabu die Ruhe und Abgeschiedenheit der Alpen und kehrte 1905 der Seine den Rücken zu und lies sich am Bodensee auf der malerischen Halbinsel Höri nieder, die sich in dieser Zeit zu einer kleinen Künstlerkomune entwickelt, wo er auch enge Kontakte zu Hermann Hesse pflegte.

Am bekanntesten sind sicher seine Holzschnitte, zarte Bilder von lyrischen Landschaften voll stiller Poesie. Diese Holzschnitte sind winzig – solange man sie in Händen hält. Doch schliesst man die Augen, werden sie gross. Und das Seltsamste: Waldränder und auch einzelne Baum-Motive transzendieren in einem fast fernöstlichen milchigen Licht zu etwas Bedeutsamem; einer Welt hinter den Dingen. Man versteht, weshalb der Künstler dem japanischen Farbenholzschnitten so zugetan ist.

Über 60 Jahre später schaut Mabu in seiner Künstlerklause im Tessiner Grenzort Porto Ronco über den Lago Maggiore und auf sein Leben zurück. Noch viele weitere Horizonte hat er erkundet, sei es als Kriegszeichner im Solde Österreichs, als Mentor in München und Zürich oder als Reisender auf der Suche nach Inspiration, die er insbesondere in Nordafrika fand. Holzschnitte blieben seine Leidenschaft und er steht mit seinen feinen ziselierten Schmuckstücken seinem älteren Bruder Carl,
dem Juwelier und Uhrenhersteller, in nichts nach.

In Erinnerung an das künstlerische Schaffen und die facettenreiche Lebensweise des Künstlers Mabu, kreiert Carl F. Bucherer eine Sammleruhr: die auf 100 Uhren limitierte Auflage der Manero Tribute to MaBu. Das Meisterwerk reiht sich in die charakterstarke Manero-Kollektion ein, welche Schönheit
und Eleganz mit Funktionalität und Raffinesse zu vereinen versteht. (Quelle/Fotos: Carl F. Bucherer Presse)

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