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Hanhart AG Schweiz

 „Ist das eine Hanhart?“ Es war keine Frage, eher eine fragende Feststellung, die Thomas Allenspach im Juni 2006 seinem Sitznachbarn während eines Fluges nach Hamburg stellte. Er hatte die Uhr mit dem roten Drücker an dessen Handgelenk gesehen. Der Geschäftsmann war Klaus J. Eble, Geschäftsführer der A. Hanhart GmbH & Co. KG, eine der letzten deutschen Uhrenmanufakturen. Klaus J. Eble hob die Augenbrauen und blickte seinen Sitznachbarn an. „Kennen Sie denn Hanhart-Uhren?“, fragte er zurück. „Ja“, antwortete Thomas Allenspach, „mein Vater hat eine Sirius.“

Die beiden kamen ins Gespräch. Klaus J. Eble erzählte Thomas Allenspach vom Werdegang der Firma Hanhart, von den Schweizer Wurzeln der traditionsreichen Schwarzwälder Uhrenmanufaktur, von den 150‘000 Stoppuhren, die die Firma in Gütenbach jährlich produziert und weltweit vertreibt und von den erfolgreichen Flieger-Chronographen, die Hanhart in den letzten Jahren als Repliken auf den Markt brachte. Thomas Allenspach hörte fasziniert und aufmerksam zu. Kurz vor der Landung tauschten sie ihre Visitenkarten aus.

Zurück in der Schweiz begann Thomas Allenspach, der damals noch als CEO eines Schweizer Unternehmens tätig war, sich intensiver mit dem Uhrenmarkt und der Firmengeschichte von Hanhart zu befassen. Monate später rief er Klaus J. Eble an. Darauf trafen sich die beiden in Gütenbach. Nach einem Rundgang durch die Manufaktur zogen sie sich in Ebles Büro zurück. Am späten Abend hatten sie ein Konzept erarbeitet. Der Grundstein für eine Zusammenarbeit war gelegt. Ein Handschlag besiegelte dies. Die Idee war, den Markt für mechanische Armbanduhren im Luxussegment auszubauen – basierend auf einer Trilogie, die auf der Tradition der deutschen Hanhart-Uhrenmanufaktur aufbaut, Schweizer Spitzentechnologie einbringt und sie so einzigartig macht.

Thomas Allenspach und Klaus J. Eble begannen mit der Suche nach Investoren. Gleichzeitig knüpften sie Kontakte zu ausgewiesenen Kennern der Schweizer Uhrenbranche. Es gelang ihnen, diese vom Projekt zu überzeugen und an einen Tisch zu bringen. Am 31. Januar 2008 war es soweit: Im schweizerischen Handelsregister wurde die Firma Hanhart AG eingetragen – als Tochtergesellschaft der deutschen A. Hanhart GmbH & Co. KG. Der Firmensitz befindet sich im schweizerischen Diessenhofen am Rhein – am Gründungsort des Hanhart-Unternehmens. Die Geschäftsräume der Hanhart AG liegen an der Hauptstrasse 17, nur wenige Schritte von dem Haus entfernt, in dem Johann Adolf Hanhart 1882 sein Uhrengeschäft eröffnete. Der offizielle Start erfolgte exakt 126 Jahre nach der Gründung des Hanhart-Unternehmens – am 1. Juli 2008. Thomas Allenspach ist Geschäftsführer der Hanhart AG. Er zeichnet in der Hanhart-Gruppe für die internationale Ausrichtung der Chronographen verantwortlich. Klaus J. Eble leitet weiterhin die Produktion und den Vertrieb der Stoppuhren in Gütenbach.

Das vorerst kleine Team mit Erika Müller-Lusti als Head of Marketing beginnt von Diessenhofen aus, die neue Chronographen-Linie aufzubauen. In enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Muttersitz in Gütenbach und hoch spezialisierten Zulieferern der Schweizer Uhrenbranche entsteht eine neue sportliche Chronographen-Kollektion in edelstem Design – mit dem unverwechselbaren, einzigartigen Markenzeichen, das Hanhart seit der Einführung des Chronographen „Primus“ 1938 prägt: Auch die neuen Chronographen tragen den berühmten roten Drücker, der die Stoppuhrfunktion markiert.

Die neue Kollektion wird auf der Baselworld 2009 als exklusive Chronographen-Linie mit kleiner Produktion lanciert. Eine Kollektion für Liebhaber und Sammler, für Menschen, die ihren Weg gehen. Basierend auf der Kernkompetenz der Stoppuhren soll der Chronograph die Menschen im Leben begleiten und wichtige Augenblicke festhalten. Präzise und robust erfüllt die Uhr höchste qualitative Ansprüche und vereint die Vorzüge, die Hanhart Stoppuhren seit 1924 auszeichnen. Sportlich und edel wird sie zum ausgesuchten Accessoire, das man besonders gerne dann trägt, wenn das Leben zum Erlebnis wird. Die Namen der Chronographen-Linie drücken solche Momente aus: „Pilot“, „Racer“, „Diver“. Der Vertrieb erfolgt über ausgewählte Partner. „Wir wollen die Geschichte von Hanhart, die hier in Diessenhofen ihre Wurzeln hat, weiter schreiben“, sagt Thomas Allenspach, ein gebürtiger Thurgauer. „Wir möchten Schritt für Schritt wachsen und als Fernziel ein eigenes Manufakturwerk herstellen. Und das in einer Allianz, die diese Uhr so einzigartig macht: German Engineering – Swiss Made.“ So ist auch der Name der neuen Kollektion eine Referenz an die Geschichte des Unternehmens. Er lautet „Primus“.


Die Hanhart-Kollektionen

Primus (Pilot, Racer und Diver)
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Hanhart im Internet

Homepage: http://www.hanhart.de/
Hanhart-Historie

Internetshops mit Uhren von Hanhart

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Die letzten News finden Sie im Stundenzeiger-Blog in der Rubrik "Hanhart".



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